Die taoistischen Weisen betrachten das eigene Energiesystem als eine einzige, ganzheitliche Einheit. Ein junger und gesunder Mensch erhält zum Beispiel hundert Prozent der Energie, die er für den Tag braucht, durch Atmen, Essen, Schlafen und Bewegen, und verwendet etwa sechzig bis siebzig Prozent davon für sein tägliches Leben. Man kann sich diese hundert Prozent wie ein Bankkonto vorstellen. Doch diese Energiebilanz wird mit dem Alter immer ungünstiger.
Der ältere Mensch nimmt immer weniger Energie auf, wenn er erschöpft, gestresst, müde usw. ist, obwohl der Körper die gleiche Menge verbraucht. So gerät er allmählich in eine negative Energiebilanz, weil er die benötigte Energie aus seinen lebenswichtigen Organen - Nieren, Leber, Milz, Lunge, Herz und Bauchspeicheldrüse -, dann aus seinen endokrinen Drüsen und schließlich aus seinem Gehirn beziehen muss. So gesehen bekommen die Beschwerden des Älterwerdens eine ganz neue Dimension.
Das Jing Chi ist die subtilste aller Energien, die ein Mensch bei seiner Geburt hat. Vom Jing, dem Quell-Chi, hängen alle anderen Formen des Chi im Körper ab. Das Jing-Chi wird durch die Interaktion mit den Organen in Chi umgewandelt. Die Aufrechterhaltung und Pflege des Jing-Chi ist die Grundlage des taoistischen Pfades und wird hauptsächlich in den Nieren, dem Sperma und den Eiern gespeichert.
Ungleichgewichte in der Energie unseres Körpers, dem Chi (Qi), können durch unkontrollierte Emotionen, falsche Ernährung oder übermäßigen Lebensstil entstehen und zu gesundheitlichen Problemen führen. Als Folge dieser Ungleichgewichte können - zunächst vorübergehend - Trägheit und Lustlosigkeit auftreten. In fortgeschrittenen Stadien treten deutlichere Symptome wie Nervosität, Reizbarkeit, Lustlosigkeit und Schlaflosigkeit auf. In den tieferen Schichten dieser Störfelder finden wir die archetypischen Muster der traditionellen 5-Elemente-Lehre der Klassischen Chinesischen Medizin.
Aus dieser Sicht haben die Emotionen ihren Ursprung nicht im Gehirn, sondern in den Organen. Jedes der fünf Hauptorgane repräsentiert ein elementares Bewusstsein, jedes mit seinem eigenen Charakter und Temperament.
Es gibt viele Methoden und Wege, um zu verhindern, dass diese Ungleichgewichte aus taoistischer Sicht zu dominant werden. Veränderungen sind hier besonders erfolgversprechend, weil wir in ständiger Wechselwirkung mit unserer Umwelt stehen. Mit einem erwachenden Bewusstsein für diese Zusammenhänge können die äußeren Bedingungen langsam verändert werden.
Die "5 Heilkünste" von Großmeister Mantak Chia bieten uns verschiedene Methoden der Selbstheilung.

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