Da wo sich Chi und Materie berühren...

Da wo sich Chi und Materie berühren...

Chi Nei Tsang* (CNT) ist eines der wirkungsvollsten, therapeutischen Massageverfahren der östlichen Medizin.
Durch Anwendung spezieller Techniken zur Gewebe- und Organmassage und Vertreibung von kranken Energien oder Winden kann Chi Nei Tsang den Menschen helfen, ihre Gesundheit wiederherzustellen und zu bewahren.
Letztlich dient Chi Nei Tsang dem Ziel, sich körperlich, geistig, emotional und spirituell zu befreien. Im Chi Nei Tsang Massagesystem wird zum größten Teil im abdominalen Bereich gearbeitet. Dabei kommt dem Nabel eine besonders wichtige Bedeutung zu. Nach der Empfängnis wird die erste Zelle des Embryos im Nabel gebildet und alle Körperteile entwickeln sich dann in einer Spirale von dieser ersten Zelle aus. Da der Nabel in direkter Beziehung zu jedem anderen Körperteil steht, beeinflußt die therapeutische Arbeit in diesem Bereich wechselseitig den ganzen Körper.
Durch Emotionen erzeugte Winde Emotionen machen einen wesentlichen Teil der menschlichen Lebenserfahrung aus. Nach taoistischer Erkenntnis gilt emotionale Energie als Indikator für die
Organgesundheit. Emotionen haben direkte Auswirkungen auf den Körper. Ungezügelter Zorn erzeugt im Körper einen expansiven, heiß aufflammenden Wind; Furcht erzeugt dagegen einen
kalten, zusammenziehenden inneren Wind. Bei Eifersucht und Frustration entsteht ein saurer Wind.
Diese fortgeschrittene Praxis beschäftigt sich mit den Winden im Körper, ihren Blockaden und den Methoden zu ihrer Vertreibung. Emotionen wie Angst, Zorn, übermäßige Besorgtheit, Depression und Grübeln können großen Schaden in unserem Körper anrichten. Diese negativen Emotionen und giftigen Energien streben nach Entladung und lagern sich so auf und um die Organe in unserem Körper ab, der Teile dieses emotionalen Mülls verarbeiten kann. Es bleiben aber üblicherweise genügend Blockaden zurück, um den Energie-Durchfluß im Körper zu behindern, was in der Regel irgendwann zu Krankheiten führt. Negative Emotionen können derartig übermäßige Hitze in den Organe erzeugen, daß sich Funktionsstörung bis hin zu Totalausfall entwickeln können. Energieverluste können ebenso durch Überarbeitung, Streß, Unfälle, chirurgische Eingriffe, Drogen und Giftstoffe, schlechte und belastete Nahrung und besonders durch berufliche Unsicherheiten entstehen.

Innerlich erzeugte Winde

Innerlich erzeugte Winde

In einem gesunden, ausgeglichenen Körper zeigen sich bei den Organen Unterschiede in der Temperatur und im Feuchtigkeitsgrad. Das trägt dazu bei, die Homöostase (die Selbstregulation des inneren Systems) aufrechtzuerhalten, und sorgt für einen gesunden Kreislauf der Energie. Wenn jedoch einzelne Elemente im Organismus nicht richtig funktionieren, gerät der ganze Körper aus dem Gleichgewicht.
Falsche Ernährung, schlechte Körperhaltung, Verletzungen, negative Emotionen und Streß können die Meridiane (Energiebahnen) blockieren und verursachen Beschwerden und kranke, innere Winde. Chi (Energie), das von Natur aus frei fließen sollte, sitzt im Körper fest und stagniert. Dieser Zustand beeinträchtigt alle Körperfunktionen und führt häufig zu Beschwerden wie Kopfweh, Migräne, Schmerzen, Sodbrennen und so weiter.

 

Durch Nahrung erzeugte Winde

Durch Nahrung erzeugte Winde

Damit der Körper beschwerdefrei funk tionieren kann, muß er mit der richtigen Art von Treibstoff versorgt werden. Zu den Faktoren, die zur Erzeugung krankmachender Winde führen, gehören
neben nährstoffarmen Nahrungsmitteln auch ungeeignete Lebensmittelkombinationen und schlechte Eßgewohnheiten. Nach taoistischer Auffassung sammelt sich bevorzugt Wind im Unterleib,
wenn Verdauungsstörungen auftreten. So entsteht das, was man im Westen „Gas“ nennt. Da viele lebenswichtige Organe im abdominalen Bereich liegen, stört gestauter Wind ihre natürlichen Funktionen und kann vielfältige Beschwerden verursachen.
 

Durch Emotionen erzeugte Winde

Durch Emotionen erzeugte Winde

Emotionen machen einen wesentlichen Teil der menschlichen Lebenserfahrung aus. Nach taoistischer Erkenntnis gilt emotionale Energie als Indikator für die Organgesundheit. Emotionen haben
direkte Auswirkungen auf den Körper. Ungezügelter Zorn erzeugt im Körper einen expansiven, heiß aufflammenden Wind; Furcht erzeugt dagegen einen kalten, zusammenziehenden inneren
Wind. Bei Eifersucht und Frustration entsteht ein saurer Wind.
Emotionale Veränderungen führen zu biochemischen Reaktionen im Organismus. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um hormonal gesteuerte Vorgänge. Forschungen an der University
of California in Los Angeles (UCLA) haben gezeigt, daß bestimmte Hormone im Körper freigesetzt werden, wenn Menschen emotional erregt sind.
Die stark durchbluteten Faszien werden als einer der Speicherorte dieser emotionalen Manifestationen im physischen Körper angesehen. Faszien durchdringen den ganzen Körper als ein umhüllendes und verbindendes Spannungsnetzwerk, sie sind hoch innerviert mit sensorischen Rezeptoren, die Schmerz signalisieren (Nozizeptoren), Bewegungsänderungen (Propriozeptoren),
Änderungen von Druck und Schwingungen (Mechanorezeptoren), Änderungen des chemischen Milieus (Chemorezeptoren) sowie Temperaturschwankungen (Thermorezeptoren) überwachen.
Im Allgemeinen schützen wir uns vor Gefühlen, die uns unangenehm oder zu intensiv sind, indem wir sie ignorieren oder blockieren, besonders durch Einschränkung des Atmens werden solche
Emotionen dann im Körper gespeichert.
Unser Körper reagiert auf festsitzende Emotionen mit Symptomen, die es uns erlauben, abgekapselte, emotionalen, Energien zu verdauen und zu verarbeiten. Somit können Blockaden zu frei
fließender Energie werden, die uns nützlich zur Verfügung steht. Je weniger man fühlt, desto weniger besitzt man, Analyse und pragmatisches Verständnis allein reichen nicht aus, um blockierte
Emotionen freizusetzen. Chi Nei Tsang befreit durch Arbeit an den inneren und äußeren Organstrukturen, den Winden und dem Atem. In westlichen Gesellschaften sind wir konditioniert, unsere
Emotionen zu kontrollieren und zu unterdrücken. Unter Streß können wir diese unterdrückten Emotionen nicht mehr kontrollieren, wir explodieren und stülpen die meist unerfreulichen Launen unseren Mitmenschen über. Dieses Verhalten der Stimmungsübertragung ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet.
 

Der Einfluß disharmonischer Winde auf die Organe

Der Einfluß disharmonischer Winde auf die Organe

In jedem Organ gibt es einen inneren Wind, der in gesunder Weise fließt und so für die Vitalität dieses Organs sorgt. Sind die inneren Energiekanäle jedoch blockiert, werden die Winde zu abtrünnigen Kräften, die den Organismus aus dem Gleichgewicht bringen.
Außere Attacken von heißen, kalten, kühlen oder kranken Winden beeinträchtigen unsere Gesundheit. Kranke Winde können durch den Nabel, den Hinterkopf, die Unterarme und die Unterschenkel in einen unausgeglichenen Körper eindringen oder im Körperinneren entstehen. Haben sich die kranken Winde erst einmal im Körper festgesetzt, wird der natürliche Energiefluß weiter behindert. Wird dieser Zustand der Stagnation nicht wieder in einen vitalen Zustand umgewandelt, können Degenerationserscheinungen sowie Schäden an Organen, Nerven und Kreislauf-, Lymph- und Immunsystem auftreten und die emotionale Stabilität wird beeinflußt.
 

Was tun bei Windbeschwerden ?

Was tun bei Windbeschwerden ?

Ein CNT-Praktiker kann kranke Winde aus dem Körper ausleiten, bevor sie irgendwelche Beschwerden verursachen. Die Kontrolle der Winde ist eine Erfahrungswissenschaft, die sich erlernen und beherrschen läßt. Wenn der blockierende Wind den Organismus verläßt, werden die Symptome oder Anzeichen seiner Präsenz verschwinden. Winde transportieren Toxizität aus dem Körper; sie gehen als Flatulenz, Rülpser, Gähnen und Knacken in Gelenken ab. Hautausschläge (zum Beispiel in der Ellbogenbeuge, am Hals und in der Kniekehle) zeigen ebenfalls an, daß die Winde aus dem Körper abgehen, es können verschiedene Ausleitungssymtome auftreten. In solchen Fällen muß für eine tiefergehende Entgiftung gesorgt werden.
Die Arbeit am physischen Körper verhindert, daß der Geist die unterdrückten Emotionen versteckt und verschleiert. Wenn wir unsere Bewußtheit verstärken und zulassen, daß wir unsere Erfahrungen akzeptieren, können wir wieder in eine tiefere Verbindung mit unserem wahren Selbst treten. 

Selbstschutz für Praktizierende

Selbstschutz für Praktizierende

Im System des Universal Healing Tao© nach Großmeister Mantak Chia legt man großen Wert auf den Selbstschutz, der einen wesentlichen Bestandteil der Chi Nei Tsang-Praxis bildet. Denn bei vielen Heilverfahren kommt es dazu, daß sich die Unerfahrenen erschöpfen und selbst krank werden. Bei der therapeutischen Arbeit besteht die Gefahr, kranke Energie von der Person aufzunehmen, mit der man gerade arbeitet. Da die Knochen eine kristalline Struktur haben, kann es leicht dazu kommen, daß sich Energie darin festsetzt. Es empfiehlt sich, Selbstschutztechniken gut zu trainieren, damit die kranke Energie des Schülers, selbst wenn wir sie aufnehmen sollten, sofort aus den eigenen Knochen und Organen in den Boden abgeleitet werden kann.
 

Fazit

Das Chi Nei Tsang Massagesystem erlaubt sozusagen einen Zugriff auf die Stellen, an denen sich energetische Muster im physischen Körper manifestieren, ... wo sich Chi und Materie berühren.

Die genauen Zusammenhänge sind hier noch nicht erforscht, die effiziente Wirksamkeit des Chi Nei Tsang Massagesystemes erstaunt und begeistert die Beteiligten jedoch immer wieder aufs Neue. 

Abschließend ist hervorzuheben, Chi Nei Tsang dient nicht zur direkten Heilung von Krankheiten und akuten oder chronischen Problemen. Chi Nei Tsang kann jedoch helfen, die Degeneration
von Organen und Geweben aufzuhalten und deren Zustand zu verbessern und zu stärken.


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